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Beeren Früchte Hintergrund mit Erdbeeren, Himbeeren und Brombeeren
Dr.oec.troph. Maike Groeneveld
Lebenskunst – Essen mit Lust - Schreibvergnügen

Herzlich willkommen!

Lebenskunst  – Essen mit Lust – Schreibvergnügen – das sind die Themen, mit denen ich mich zukünftig  vermehrt beschäftigen möchte.

„Savoir vivre“, so sagen Französinnen und Franzosen und meinen damit „Wissen, wie man gut lebt“.  In einem Krimi, der in der Provence spielt, las ich einmal „Savoir vivre: Die einen reden davon und die anderen können es.“ Ich vermute, es ist eine Einstellungssache. Der Satz „Erst die Arbeit, dann das Spiel“, mit dem ich aufgewachsen bin, bringt einen da nicht weiter. Es gilt, die Arbeit so zu gestalten, dass auch Zeiten für das Nichtstun und Genießen, für die Erholung bleibt. Als Touristin beobachte ich, dass Französinnen und Franzosen die Mittagspause oft zelebrieren. Ab 12.00 Uhr mittags füllen sich die Lokale. Am dem Tischen sitzen kleine Grüppchen, die sich angeregt unterhalten. Während das Mittagsmahl in Deutschland meist in 30 Minuten gegessen ist (im wahrsten Sinne des Wortes), bleiben Französinnen und Franzosen durchaus eine Stunde oder länger entspannt am Tisch sitzen. Handys neben dem Teller sehe ich in Frankreich selten.  Irgendwann ist dann selbst die ausgiebigste Mittagspause vorbei und man begibt sich gestärkt an die Aufgaben des Nachmittags.

In Italien ist es ähnlich. Italienerinnen und Italiener sagen „La Dolce Vita“ und meinen damit „das süße Leben“.  Ich verbinde damit kleine Pausen im Ablauf des Tages, in denen ich innehalte und z.B. einen Espresso in meinem Lieblingscafé genieße  oder ein gutes Essen ohne Firlefanz in meiner eigenen Küche.

Ich habe den Eindruck, dass die Lebenskunst In Deutschland keinen so großen Stellenwert hat wie in unseren Nachbarländern.  Der Begriff „Lebenskünstler“ ist sogar eher mit einem  schlechten Image behaftet. „Ohne Fleiß kein Preis“, ein weiterer Satz, mit dem ich aufgewachsen bin. Lebenskunst wird eher mit Nichtstun assoziiert. Ist Nichtstun wirklich das Gegenteil von Fleiß? Oder sorgt Lebenskunst nicht eher dafür, dass wir gut für uns sorgen und so Kraft für die Pflichten des Alltags tanken? Wie lässt sich beides gut miteinander vereinbaren? Das sind Themen, die mich beschäftigen.

Mein Lieblingsphilosoph Wilhelm Schmid hat viele Bücher zur Philosophie der Lebenskunst verfasst. Eins, was mir besonders gut gefallen hat, heißt „Mit sich selbst befreundet sein. Von der Lebenskunst im Umgang mit sich selbst.“  Schmid beschreibt, dass die Lebenskunst mit der Beziehung zu sich selbst beginnt. Dies ist nicht als Egoismus oder Narzissmus zu sehen. Es geht darum, gut mit sich selbst umzugehen, so wie wir mit unseren Liebsten umgehen. Und da wir wissen, dass Liebe durch den Magen geht, spielt Essen und Trinken eine große Rolle für die Lebenskunst.

Auf meinen Internetseiten lesen Sie kurze Texte, die von der Kunst des Lebens  und von gutem Essen ohne Firlefanz handeln.

Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Lesen!

Ihre

Maike Groeneveld